Belitung
Belitung wird mitunter als das BVI von Indonesien bezeichnet. Die Boulder von Belitung erinnern in der Tat an die Boulder auf Virgin Gorda, bei „The Baths“ auf den BVI, British Virgin Islands, in der Karibik).
Endlich wieder klares Wasser. Der Kumai River war ja eher von Schlamm geprägt, hier kann man auch wieder mal ins Wasser springen und eine Runde schwimmen. Belitung selbst ist eine Urlaubsdestination für Einheimische. Hier kommen zum Beispiel die Leute aus Jakarta auf Strandurlaub. Leider – für die Einheimischen – hat der Tourismus hier unter Covid stark gelitten und sich seither nicht wieder erholt. So gibt es entlang des Strandes eine ganze Reihe an geschlossenen Lokalen und Verkaufsständen.





Wir genießen jedenfalls die Ruhe, erkunden die Felsen mit dem Dinghy oder genießen die Zeit am Strand oder einem der verbliebenen „Strandrestaurants“.



Leider begleiten uns die Gewitter nach wie vor, das wird auch noch eine Weile so bleiben. Immerhin kommen sie uns hier nicht zu Nahe. Wir erfahren aber von Freunden, die einige Tage hinter uns segeln, dass sie im Kumai River Delta direkt vom Blitz getroffen wurden. Auf einer Segelyacht ist das nicht lustig. Es besteht da tyischerweise zwar kein Risiko für Leib und Leben, aber sämtliche Elektrik und Elektronik geht dadurch kaputt, was selbst für ein Segelboot ein größeres Problem ist und typischerweise einen mehrmonatigen Refit erfordert. Wir hoffen also weiterhin, dass wir davon verschont bleiben, bis wir im Norden aus der Äquator-Gewitterzone wieder draußen sind.
Mit ein paar Tagesetappen und Ankern in einsamen Buchten geht es für uns als nächstes zu unserem letzten Stop in Indonesien: Batam, bereits direkt an der Straße von Singapore gelegen.
